Untersuchungsgebiet Fehmatnbelt Fischereiausschlusszone im Natura2000 Gebiet
Die Informationen werden in Kürze für Sie bereit gestellt.

Abbildung: Deutsche Ostsee-Küste mit Mecklenburger und Kieler Bucht. Fehmarnbelt Nature2000 Gebiet in gelb und die Fischereiausschlusszone in rot.
Hydroakustik: Schleppnetzfischerei in der Ostsee
Die Informationen werden in Kürze für Sie bereitgestellt.
Fehmarnbelt: Biodiversität der benthischen Gemeinschaften
Die Informationen werden in Kürze für Sie bereit gestellt.
Potential für langfristige Kohlenstoffspeicherung im marinen Sediment
Im Sediment am Meeresgrund sammelt sich organischer Kohlenstoff aus der Wassersäule. Die Mikroorganismen und Tiere im Benthos zersetzten oder nehmen diesen Kohlenstoff teileweise wieder auf. Aber über längere Zeit sammelt sich dieser organische Kohlenstoff im Boden an und dadurch kann im Meeresboden eine natürliche Senke für Kohlenstoff entstehen.
Durch das Umgraben des Sediments und Entnahme von Biomasse durch bodenberührende Fischerei werden die natürlichen Abläufe im Ökosystem gestört. Die Ostsee wird seit langer Zeit stark befischt, daher bieten Fischerei Ausschlusszonen wie im Fehmarnbelt eine einzigartige Möglichkeit. Im KOFI-Projekt wird nun der Meeresboden in den befischten und unbefischten Gebieten verglichen. Es wird untersucht ob, wenn Störungen durch Fischerei ausgeschlossen sind, sich in der Folge mehr organische Kohlenstoff im Sediment anreichern wird. Dazu soll eine Kohlenstoffsequatrierungsrate ermittelt werden, welche in Kombination mit der Sediementierungsrate angibt wie viel Kohlenstoff im Jahr im Meeressediment eingelagert wird.

Abbildung: Störung des Meeresbodens durch grundberührende Fischerei im Vergleich zum Schutzgebiet.
Laufzeit:
01.11.2025 - 31.03.2030
Projektleitung:
WissenschaftlerInnen:
Arbeitsgruppen:
Molekulare und mikrobielle Ökologie
Ökologie benthischer Organismen
Projektpartner:
