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Historisch niedriger Wasserstand in der Ostsee – Steht ein großer Salzwassereinbruch aus der Nordsee bevor?

Foto einer aufgewühlten Wellensituation auf der Ostsee bei stürmischem Wetter.
Aktuell weist die Ostsee den niedrigsten mittleren Füllstand seit Beginn der Aufzeichnungen vor 140 Jahren auf. Das sind außergewöhnlich gute Startbedingungen für einen möglichen großen Salzwassereinstrom aus der Nord- in die Ostsee. (Foto: R. Prien/IOW)

Seit Anfang Januar hat eine außergewöhnlich langanhaltende Ostwindlage den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigen Werte, die so niedrig sind wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886. Forschende des IOW verfolgen diese Entwicklung derzeit sehr genau, da sie eine seltene ozeanographische Ausgangssituation für einen möglichen großen Salzwassereinstrom aus der Nordsee in die Ostsee darstellt. Ein solcher Einstrom könnte die physikalischen und chemischen Bedingungen in den tiefen Becken der zentralen Ostsee deutlich verändern.

Vollständige Pressemitteilung: siehe PDF unten
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