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Unterschätztes Kielwasser: Schiffsverkehr sorgt für mehr Wirbel in der Ostsee als gedacht

KI-Grafik, die verdeutlicht, dass Schiffsverkehr gravierende Auswirkungen auf den Ostseegrund hat: Schraubenwasser wirbelt feine Sedimente auf, während sich rund um größere Steine erosionsbedingte Vertiefungen bilden.
Schiffsverkehr hat gravierende Auswirkungen auf den Ostseegrund. Die KI-Grafik verdeutlicht ein Ergebnis der aktuellen Studie: Schraubenwasser wirbelt feine Sedimente auf, während Erosion rund um größere Steine Vertiefungen erzeugt. (Grafik: S. Ahmerkamp)

Gemeinsame Pressemitteilung:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Kommerzieller Schiffsverkehr beeinflusst die Ostsee nicht nur an der Oberfläche, sondern greift auch erheblich in das System von Wassersäule und Meeresboden ein. Eine Studie des IOW und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt jetzt erstmals, dass Kielwasser-Verwirbelungen großer Schiffe in stark befahrenen Gebieten der westlichen Ostsee sowohl die Wasserschichtung deutlich verändern als auch zu markanten Erosionen am Meeresgrund führen. Das Forschungsteam dokumentiert damit einen bislang unterschätzten menschlichen Einfluss auf flache Meeresräume. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert.

Vollständige Pressemitteilung: siehe PDF unten
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