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Warum sich die überdüngte Ostsee so schwer erholt – Neue IOW-Übersichtsarbeit zeigt zentrale Prozesse und Ursachen

Foto von der Ostsee mit glattem Wasser und darüber einer markanten Wolkensituation
„Erfolgreicher Ostsee-Schutz braucht ein Management, das die internen Kreisläufe genauso ernst nimmt wie die äußeren Einträge“, kommentiert IOW-Forscher Joachim Kuss den Befund, dass sich die Ostsee nur so schwer vo. (Foto: R. Prien/IOW)

Die Ostsee steht seit Jahrzehnten unter Druck: Zwar wurden die Einträge von Phosphor und Stickstoff aus Flüssen – Ursache der Überdüngung des Binnenmeeres – merklich reduziert. Doch Folgeerscheinungen wie Algenblüten und Sauerstoffmangel treten nach wie vor massiv auf und ziehen weitere ökologische Folgen nach sich. Forschende des IOW zeigen nun in einer umfassenden Zusammenschau, wie Nährstoffaltlasten, interne Stoffkreisläufe und Klimaerwärmung zusammenwirken, so dass Schutzmaßnahmen nur verzögert greifen. Gleichzeitig sehen sie Ansatzpunkte für wirksames Ostsee-Management. Die Arbeit erschien jüngst im Annual Review of Marine Science.

Vollständige Pressemitteilung: siehe PDF unten
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