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Pressemitteilungen

Das Schweizermesser der Korallen: Was ihre Wimpern alles können

Schwarze Korallen bilden Unterwasserwälder, hier in 70 Metern Tiefe rund um die Insel Lanzarote, Spanien.

Ein internationales Team unter Leitung von Forschenden des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und des IOW untersuchte, wie die Form schwarzer Korallen die Funktion ihrer Wimpern beeinflusst. Durch eine Kombination außergewöhnlich vieler Bildgebungs- und Mikrosensorverfahren machten die Forschenden Wasserströmung und Sauerstofftransport von einzelnen Wimpern bis hin zu ganzen Korallenfragmenten sichtbar: Die Wimpern erzeugen und lenken Wasserströmungen um und in den Korallen und optimieren so Sauerstoffversorgung, Nahrungsaufnahme und internen Stofftransport. Die Studie erschien jetzt im Fachjournal Communications Biology.

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Nordstream, Mikroplastik, Seegraswiesen und Klimawandel – „Warnemünder Abende 2026“ finden wieder statt

Wolkiger Abendhimmel zur "Blauen Stunde" über der Warnow-Mündung und der Ostsee bei Warnemünde, im Hintergrund das grüne Warnemünder Molenfeuer

Das IOW lädt auch in diesem Jahr wieder zu seiner beliebten Sommervortragsreihe „Warnemünder Abende“ ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IOW sowie befreundeter Institutionen präsentieren eine vielseitige Themenpalette aus ihrer aktuellen Forschungsarbeit und freuen sich auf lebhaften Austausch mit dem Publikum.

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IOW-Forschung verbessert Vibrionen-Frühwarnung an der Ostsee mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Drohnen

Im Einsatz am Warnemünder Strand bei einem der Drohnentestflüge zur Verbesserung der Vibrionen-Frühwarnung: Laurenz Walden,  Madhusmita Dash und Janet Pissulla vom IOW

Das Auftreten des für Menschen potenziell gefährlichen Meeresbakteriums Vibrio vulnificus in der Ostsee lässt sich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstmals bis zu fünf Wochen im Voraus vorhersagen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam unter Leitung des IOW, das hochaufgelöste Umwelt-, Satelliten- und Mikrobiomdaten kombinierte und per KI auswertete. Die in „Water Research“ publizierte Studie zeigt, dass sich so Risikoperioden deutlich präziser eingrenzen lassen als bisher.

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Forschung macht Schule: Citizen Science-Projekt „Warnow-Sonde“ geht an den Start

Schulkinder in orangen Warnwesten schauen dem Wissenschaftler Sven Hille vom IOW zu, der ihnen eine Messsonde zeigt.

Mit der Übergabe der ersten sogenannten „Warnow-Sonde“ an eine Schülergruppe der Rostocker Borwinschule startete heute offiziell ein Citizen-Science-Projekt zur Umweltbeobachtung in der Unterwarnow. Die Sonde erfasst kontinuierlich verschiedene physikalisch-chemische Parameter im Flusswasser, die – langfristig ausgewertet – wichtige Erkenntnisse zu Klimawandelfolgen liefern können.

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Binnenmeere weltweit sind stark vom Klimawandel betroffen

Die Ostsee ist eines der Binnenmeere, die im Hinblick auf Effekte des Klimawandels untersucht wurden.

Unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wurde erstmals mit Klimasimulationen untersucht, wie 19 Binnenmeere, auch die Ostsee, auf den Klimawandel reagieren. Die Forschenden fanden heraus, dass die Meere sich seit den 2000er Jahren schneller erwärmen als der globale Ozean. Projektionen zeigen, dass marine Hitzewellen schon Mitte des 21. Jahrhunderts im Jahresmittel ca. 60 % dieser Meere betreffen werden. Ohne Einhaltung der Pariser Klima-Ziele wären bis zu 90 % der Meere von Hitzewellen betroffen. Die Studie trägt zur Anpassung des Managements im Rahmen des Klimawandels bei und wurde in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment veröffentlicht.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Sonja Ehlers
Tel.: 0381 5197 109


E-Mail-Kontakt:
prenullsse@iow.de

News

23. Küsten-Sommerschule

Dieses Jahr war das IOW der Hauptorganisator der 23. Coastal Summer School, die vom 12. bis 22.09.2026 auf der Insel Hiddensee stattfand. Die Sommerschule wurde zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem Helmholtz-Zentrum Hereon (Geesthacht) organisiert. Das Thema der Sommerschule war 'Environmental monitoring-a powerful tool for sustainable management of our seas'.

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