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Girls’ Day und Lange Nacht der Wissenschaften: IOW weckt Neugier auf Meeresforschung

Gruppe Mädchen am Hafen am Girls' Day
Traum-Kombi Mädchen und Ozeantechnik: Beim Girls' Day 2026 am IOW konnten die Schülerinnen unter anderem selbst einen Unterwassertauchroboter steuern. (Foto: K. Kastell, IOW)

Am 23. April 2026 stand beim IOW alles im Zeichen der Neugier auf Wissenschaft: Während tagsüber 14 Schülerinnen beim Girls’ Day am IOW Meeresforschung aus nächster Nähe erlebten, präsentierte sich das Institut am Abend einem breiten Publikum bei der Rostocker Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Südstadtcampus der Universität Rostock.

Beim Girls’ Day tauchten die 11- bis 14-jährigen Teilnehmerinnen aus Rostock, Güstrow, Bad Doberan, Schwerin und Berlin als wahre Entdeckerinnen in die Welt der Ostseeforschung ein. IOW-Direktorin Heide Schulz-Vogt – selbst ein gutes Rolemodel für so einen Tag – eröffnete das abwechslungsreiche Programm, das von den engagierten Freiwilligen im Naturwissenschaftlichen Jahr des Instituts organisiert, moderiert und durchgeführt wurde. Dabei erhielten die Schülerinnen spannende Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche der Meeresforschung und konnten direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Auszubildenden ins Gespräch kommen.

Zu den Höhepunkten des Tages gehörten das Steuern eines Unterwassertauchroboters auf der Suche nach dem invasiven Australischen Kalkröhrenwurm Ficopomatus enigmaticus, Feldforschung am Strand mit Müllsammeln, Klassifizieren der gefundenen Teile und Auswerten ganz im Sinne eines wissenschaftlichen Strandmüll-Monitorings sowie ein Speed-Dating mit anschließender Fragerunde zum Thema „Wege in die Forschung“. Die Stimmung war durchweg neugierig, offen und wissbegierig – und zeigte, wie viel Freude Entdecken, Ausprobieren und Forschen machen können.

Am Abend ging es mit dem Austausch zwischen Forschung und Öffentlichkeit weiter: Bei der Langen Nacht der Wissenschaften war das IOW von 16:00 bis 22:00 Uhr im Forschungsgebäude Physik der Universität Rostock vertreten. Unter dem Motto „Dem Wandel auf der Spur – Modernes Ostsee-Monitoring am IOW“ zeigten Expertinnen und Experten des Instituts, wie biologische, chemische und physikalische Daten erhoben werden, welche Meerestechnik hinter präzisen Langzeitreihen steckt und wie diese Daten helfen, kurzfristige Dynamik von langfristigen Trends in der Ostsee zu unterscheiden.

Mehrere hundert wissbegierige Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen sorgten während der Wissensnacht für großen Andrang. So hatte das IOW-Team bis zum Schluss alle Hände voll zu tun, den aktuellen Zustand der Ostsee, künftige Veränderungen und moderne Methoden des Monitorings zu erläutern und mit dem Publikum zu diskutieren. Am selben Standort präsentierten sich außerdem das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN).

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