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Pressemitteilungen

Mehr Seegras in der Ostsee Dank Künstlicher Intelligenz – Auftakt-Tagung für Forschungsprojekt SEAGUARD am IOW

Seegraswiese in der Ostsee

Wie können Seegraswiesen in der Ostsee mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) möglichst effizient und klimaresilient renaturiert werden? Diese Frage steht im Zentrum des Forschungsprojekts SEAGUARD, das vom IOW koordiniert wird und diesen Sommer startete. Das Vorhaben bringt Meeresforschung, Data Science und Umweltmanagement zusammen und wird bis November 2027 im Rahmen der KI-Leuchtturminitiative des Bundesumweltministeriums mit knapp 1,8 Mio. Euro gefördert.

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Die Küste der Ostsee im Anthropozän: Modell für Folgen des Klimawandels

Ein Lander mit verschiedenen Sensoren wird von einem Forschungsschiff ins Wasser abgesenkt, um Messungen am Grund der Ostsee durchführen zu können.

Unter Federführung des IOW wurden in einem Übersichtsartikel der Zustand der Ostseeküste und ihre durch den Klimawandel zu erwartende Entwicklung aufgezeigt. Der Artikel verdeutlicht, dass die Ostsee als Modell für Folgen des Klimawandels dienen kann und dass interdisziplinäre Forschung nötig ist, um Veränderungen ihrer flachen Küstenzonen zu untersuchen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Küstenbereich und offenem Meer.

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Klimawandel fördert Ausbreitung von Vibrionen: IOW-Studie zeigt globale Verbreitungsmuster

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme von Bakterien der Art Vibrio vulnificus

Der für Menschen potenziell gefährliche Wundbranderreger Vibrio vulnificus ist natürlicher Bestandteil von Meeresplankton. Das IOW hat jetzt erstmals eine umfassende Analyse zu seiner globalen Verbreitung vorgelegt. Diese zeigt, dass das Pathogen in fast allen Küstenregionen der Welt auftritt, vermehrt jedoch bei vergleichsweise hohen Wassertemperaturen, mittleren Salzgehalten und in absterbenden Algenblüten. Die Studie liefert außerdem ein Vorhersagemodell, mit dem sich künftige Klimawandel-bedingte Veränderungen der Vibrionen-Verbreitung abschätzen lassen.

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Sedimentkerne aus Südostpazifik als 8 Millionen Jahre altes Klimaarchiv: Temperatur beeinflusst globale Ozeanströmung

Das deutsche Forschungsschiff SONNE im Hafen von Singapur

Unter Federführung des IOW wurde ein Sedimentbohrkern aus dem Südostpazifik untersucht, der die letzten 8 Millionen Jahre der Erdgeschichte abbildet. Die Untersuchung zeigt, dass die Intensität des Antarktischen Zirkumpolarstroms als Bindeglied der drei großen Weltozeane besonders empfindlich auf Temperaturänderungen reagiert, was wiederum den Austausch von CO2 zwischen Ozean und Atmosphäre erheblich beeinflusst.

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Wie verändert sich das Licht im Meer? Europäische Forschungsinitiative untersucht Unterwasserlichtverhältnisse im Wandel

Gruppenfoto (auf einer Treppe) der Forschenden, die in Hamburg an dem Kick-off-Treffen für die beiden Forschungsprojekte ISOLUME und ALANIS teilnahmen.

Heute ist in Hamburg das zweitägige Auftakttreffen mit gut 50 Forschenden für die von JPI Oceans ins Leben gerufene internationale „Forschungsinitiative zu veränderten Meereslichtlandschaften“ gestartet. Die Initiative zielt auf ein besseres Verständnis veränderter Lichtverhältnisse im Meer und deren Folgen für marine Ökosysteme. Unter dem Dach einer gemeinsamen Wissensplattform nehmen zwei Projekte die Arbeit auf. Das Projekt ISOLUME richtet den Fokus vor allem auf Meeresverdunkelung und wird vom IOW koordiniert; das Projekt ALANIS unter Federführung des Helmholtz-Zentrums Hereon beschäftigt sich vorrangig mit nächtlicher Lichtverschmutzung.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Sonja Ehlers
Tel.: 0381 5197 109


E-Mail-Kontakt:
prenullsse@iow.de

News

Untersuchung flacher Küstengewässer mittels eines autonomen Unterwasserfahrzeugs

Vom 25.-28.08.2026 führte der IOW-Ozeanograph Michael Naumann zusammen mit Taavi Liblik, physikalischer Ozeanograph und Leiter der Abteilung Meeresphysik an der Tallinn University of Technology (TalTech, Estland), eine Messkampagne zum Test autonomer Messgeräte im Flachwasser vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns nahe Warnemünde durch. Die Kampagne steht in Verbindung mit dem IOW-Forschungscluster Flachwasserprozesse „Shore to Basin“ (S2B), dessen Fokus es ist, die bisher nur wenig erforschten flachen Küstenzonen der Ostsee näher zu untersuchen.

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