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BRIESE-Preis 2025 für KI-Forschung zu Tiefseebergbau und damit verbundenen Umweltrisiken

Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2025 geht in diesem Jahr an Dr. Iason-Zois Gazis vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Jury würdigt damit seine herausragende Dissertation zur hochaufgelösten Kartierung von Manganknollen in 4500 Metern Wassertiefe und zur Überwachung von Sedimentwolken beim Tiefseebergbau. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.

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Warum sich die überdüngte Ostsee so schwer erholt – Neue IOW-Übersichtsarbeit zeigt zentrale Prozesse und Ursachen

Foto von der Ostsee mit glattem Wasser und darüber einer markanten Wolkensituation

Die Ostsee steht seit Jahrzehnten unter Druck: Zwar wurden die Einträge von Phosphor und Stickstoff aus Flüssen – Ursache der Überdüngung des Binnenmeeres – merklich reduziert. Doch Folgeerscheinungen wie Algenblüten und Sauerstoffmangel treten nach wie vor massiv auf und ziehen weitere ökologische Folgen nach sich. Forschende des IOW zeigen nun in einer umfassenden Zusammenschau, wie Nährstoffaltlasten, interne Stoffkreisläufe und Klimaerwärmung zusammenwirken, so dass Schutzmaßnahmen nur verzögert greifen. Gleichzeitig sehen sie Ansatzpunkte für wirksames Ostsee-Management.

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Unterschätztes Kielwasser: Schiffsverkehr sorgt für mehr Wirbel in der Ostsee als gedacht

KI-Grafik, die verdeutlicht, dass Schiffsverkehr gravierende Auswirkungen auf den Ostseegrund hat: Schraubenwasser wirbelt feine Sedimente auf, während sich rund um größere Steine erosionsbedingte Vertiefungen bilden.

Kommerzieller Schiffsverkehr beeinflusst die Ostsee nicht nur an der Oberfläche, sondern greift auch erheblich in das System von Wassersäule und Meeresboden ein. Eine Studie des IOW und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt jetzt erstmals, dass Kielwasser-Verwirbelungen großer Schiffe in stark befahrenen Gebieten der westlichen Ostsee sowohl die Wasserschichtung deutlich verändern als auch zu markanten Erosionen am Meeresgrund führen.

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Historisch niedriger Wasserstand in der Ostsee – Steht ein großer Salzwassereinbruch aus der Nordsee bevor?

Foto einer aufgewühlten Wellensituation auf der Ostsee bei stürmischem Wetter.

Seit Anfang Januar hat eine außergewöhnlich langanhaltende Ostwindlage den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigen Werte, die so niedrig sind wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886. Forschende des IOW verfolgen diese Entwicklung derzeit sehr genau, da sie eine seltene ozeanographische Ausgangssituation für einen möglichen großen Salzwassereinstrom aus der Nordsee in die Ostsee darstellt.

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Von Grönland per „Ozean-Express“ in die Tiefsee: Seetang hat großes Potenzial als effizienter Kohlenstoffspeicher

Grönländische Seetang-Bestände, wie der hier gezeigte Blasentang, der auch an deutschen Meeresküsten zu Hause ist, können einen großen Beitrag zu dauerhafter Kohlenstoffspeicherung leisten und so beim Klimaschutz helfen.

Die Seetangwälder an Grönlands Küste leisten vermutlich einen weitaus größeren Beitrag zur globalen Kohlenstoffspeicherung als bisher gedacht. Das ist das Ergebnis einer neuen, gemeinsam vom IOW und Helmholtz-Zentrum Hereon geleiteten Studie. Durch Analyse von Satellitenbildern, Driftbojen-Daten und hochauflösenden Strömungsmodellen konnte ein internationales Forschungsteam zeigen, wie Ozeanströmungen und intensive, winterliche Durchmischung dazu führen, dass der Tang – und damit auch der darin gebundene Kohlenstoff – dauerhaft in die Tiefsee gelangt.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Matthias Premke-Kraus
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Dr. Sonja Ehlers
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News

Forschungsfahrt nach Namibia zum Benguela-Auftriebsgebiet gestartet

Am 12. Februar 2026 startete das Forschungsschiff „Meteor“ von Las Palmas (Gran Canaria, Spanien) aus zur Expedition M217. Mit an Bord: Ein 26-köpfiges interdisziplinäres Team aus Forschenden des IOW, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Universität Hamburg, das die Messungen und Probenahmen durchführen wird.

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