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Interview

Pressemitteilungen

Ökosysteme lesen wie ein Buch: KI-Methode macht verborgene Muster in mikrobiellen Gemeinschaften der Warnow sichtbar

Ein Jahr lang beprobten Forschende, wie hier gezeigt, zweimal pro Woche 14 Probenpunkte an Warnow und Ostsee, analysierten das Mikrobiom und erfassten zusätzlich Umweltparameter.

Mikrobielle Gemeinschaften reagieren sensibel auf Umweltveränderungen, doch ihre enorme Vielfalt macht ökologische Muster schwer erkennbar. Ein Forschungsteam des IOW zeigt nun, dass sich eine ursprünglich für Textanalysen entwickelte KI-Methode erfolgreich zur Untersuchung komplexer Umweltproben einsetzen lässt. Das Verfahren bewahrte ökologische und funktionelle Informationen ähnlich gut wie klassische Verfahren und war diesen teilweise sogar überlegen.

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Aktionstag zum Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete in Warnemünde

Menschen die fischen und forschen

Anlässlich des Internationalen Tages der Meeresschutzgebiete beteiligt sich das IOW am 1. August 2026 in Warnemünde an einem vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) organisierten Programm an mehreren Ostsee-Standorten. Eine Mitmachaktion am Strand am Nachmittag lädt zum Erkunden von Probennahme-Methoden und zum Entdecken der oftmals unbekannten Flora und Fauna in der Strandzone ein; parallel ist die Ausstellung in der IOW-Villa geöffnet. Ab 18 Uhr folgt die BfN-Abendveranstaltung „Wissen schafft Schutz – Abtauchen in die küstenfernen Meeresschutzgebiete der Ostsee“. Der Eintritt ist frei.

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Das Schweizermesser der Korallen: Was ihre Wimpern alles können

Schwarze Korallen bilden Unterwasserwälder, hier in 70 Metern Tiefe rund um die Insel Lanzarote, Spanien.

Ein internationales Team unter Leitung von Forschenden des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und des IOW untersuchte, wie die Form schwarzer Korallen die Funktion ihrer Wimpern beeinflusst. Durch eine Kombination außergewöhnlich vieler Bildgebungs- und Mikrosensorverfahren machten die Forschenden Wasserströmung und Sauerstofftransport von einzelnen Wimpern bis hin zu ganzen Korallenfragmenten sichtbar: Die Wimpern erzeugen und lenken Wasserströmungen um und in den Korallen und optimieren so Sauerstoffversorgung, Nahrungsaufnahme und internen Stofftransport. Die Studie erschien jetzt im Fachjournal Communications Biology.

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Nordstream, Mikroplastik, Seegraswiesen und Klimawandel – „Warnemünder Abende 2026“ finden wieder statt

Wolkiger Abendhimmel zur "Blauen Stunde" über der Warnow-Mündung und der Ostsee bei Warnemünde, im Hintergrund das grüne Warnemünder Molenfeuer

Das IOW lädt auch in diesem Jahr wieder zu seiner beliebten Sommervortragsreihe „Warnemünder Abende“ ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IOW sowie befreundeter Institutionen präsentieren eine vielseitige Themenpalette aus ihrer aktuellen Forschungsarbeit und freuen sich auf lebhaften Austausch mit dem Publikum.

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IOW-Forschung verbessert Vibrionen-Frühwarnung an der Ostsee mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Drohnen

Im Einsatz am Warnemünder Strand bei einem der Drohnentestflüge zur Verbesserung der Vibrionen-Frühwarnung: Laurenz Walden,  Madhusmita Dash und Janet Pissulla vom IOW

Das Auftreten des für Menschen potenziell gefährlichen Meeresbakteriums Vibrio vulnificus in der Ostsee lässt sich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstmals bis zu fünf Wochen im Voraus vorhersagen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam unter Leitung des IOW, das hochaufgelöste Umwelt-, Satelliten- und Mikrobiomdaten kombinierte und per KI auswertete. Die in „Water Research“ publizierte Studie zeigt, dass sich so Risikoperioden deutlich präziser eingrenzen lassen als bisher.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Sonja Ehlers
Tel.: 0381 5197 109


E-Mail-Kontakt:
prenullsse@iow.de

News

Forschungsfahrt zur Untersuchung von schädlichen Algenblüten in der Ostsee gestartet

Am 13. August 2026 startete das Forschungsschiff „Elisabeth Mann Borgese (EMB)“ unter Fahrtleitung des IOW von Rostock aus zur Expedition EMB401. Das Hauptziel der Ausfahrt ist es, Risikogebiete für schädliche Algenblüten zu identifizieren. Mit an Bord: Ein 13-köpfiges Team aus Forschenden des IOW, des Alfred-Wegener-Instituts (Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, AWI), des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM, Oldenburg, Deutschland), der Universität Warschau (Polen), der Linnaeus Universität (Kalmar, Schweden) und des Instituts für Meeres- und Süßwasser-Forschung (Reykjavík, Island).

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