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Interview

Pressemitteilungen

Versalzung bedroht weltweit die Wasserversorgung aus Flüssen mit Gezeiteneinfluss

Luftaufnahme aus dem Mündungsbereich der Elbe

Wasser, das aus Gezeitenflüssen für die menschliche Nutzung gewonnen wird, ist weltweit von Versalzung bedroht. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie eines internationalen Forschungsteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology Letters veröffentlicht wurde und an der auch das IOW beteiligt war. Ursachen sind vor allem Klimawandelfolgen wie anhaltende Dürreperioden und Meeresspiegelanstieg.

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Pilotprojekt gegen Zigarettenmüll: „Warnow-Ascher“ gehen im Rostocker Stadthafen in Betrieb

Gabriela Escobar Sánchez vom IOW mit einem der neuen „Warnow-Ascher“.

Im Rostocker Stadthafen wurden jetzt fünf spezielle Zigarettenabfallbehälter – sogenannte „Warnow-Ascher“ – installiert. Durch ansprechende Gestaltung laden sie spielerisch dazu ein, dort ausschließlich Zigarettenstummel zu entsorgen. Ziel ist, der Umweltbelastung durch Zigarettenkippen entgegenzuwirken und gleichzeitig wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Warnow-Ascher zu gewinnen. Die Maßnahme ist Teil des internationalen Forschungsprojekts Circular Ocean-bound Plastic, das vom IOW und der Universität Rostock durchgeführt wird.

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Start des Erweiterungsbaus für Lagerung und Logistik mit Sedimentkernlager des IOW im Rostocker Fischereihafen

Beim ersten Spatenstich (v. r.): IOW-Direktor Oliver Zielinski, MV-Wissenschaftsministerin Bettina Martin, IOW-Verwaltungsleiterin Beatrix Blabusch, Carmen-Alina Botezatu, Sara Paetrow, Anne Breuer, alle Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt.

Mit dem traditionellen ersten Spatenstich begann heute im Rostocker Fischereihafen der Bau einer neuen Lagerhalle des IOW. Der Neubau dient der Erweiterung der Logistik- und Lagerkapazitäten für Geräte- und klimatisierte Sedimentkernlagerung sowie für zusätzliche Werkstätten. Das Bauprojekt wird mit einem Gesamtvolumen von rund 2,44 Millionen Euro aus Mitteln von Bund und Land realisier; die Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen.

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Steinzeit-Megastrukturen, uralte Algen, Quallen, Schadstoffe, Überdüngung – „Warnemünder Abende 2025“ gehen an den Start

Die Warnemünder Mittelmole mit Leuchtfeuer an einem wolkenreichen Abend - Foto: IOW

Das IOW lädt auch in diesem Jahr wieder zu seiner beliebten Sommervortragsreihe „Warnemünder Abende“ ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IOW sowie befreundeter Institutionen präsentieren eine vielseitige Themenpalette aus ihrer aktuellen Forschungsarbeit und freuen sich auf lebhaften Austausch mit dem Publikum.

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Gibt es steinzeitliche Megastrukturen am Ostseegrund? Neues Forschungsprojekt SEASCAPE startet mit Kick-off am IOW

Gruppenfoto der am heutigen SEASCAPE-Auftaktreffen am IOW beteiligten Forschenden

Die westliche Ostsee birgt möglicherweise mehr kulturelles Erbe der Menschheit als bisher vermutet: Unterwasserlandschaften mit monumentalen, von steinzeitlichen Jägern und Sammlern errichteten Strukturen. Das interdisziplinäre Verbundforschungsprojekt SEASCAPE unter Federführung des IOW will diesen einzigartigen Spuren nun nachgehen. Zum Auftakt der für drei Jahre geplanten Zusammenarbeit treffen sich heute Forschende aller beteiligten Partnerinstitutionen am IOW.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Sonja Ehlers
Tel.: 0381 5197 109


E-Mail-Kontakt:
prenullsse@iow.de

News

Forschungsfahrt zur Untersuchung von schädlichen Algenblüten in der Ostsee gestartet

Am 13. August 2026 startete das Forschungsschiff „Elisabeth Mann Borgese (EMB)“ unter Fahrtleitung des IOW von Rostock aus zur Expedition EMB401. Das Hauptziel der Ausfahrt ist es, Risikogebiete für schädliche Algenblüten zu identifizieren. Mit an Bord: Ein 13-köpfiges Team aus Forschenden des IOW, des Alfred-Wegener-Instituts (Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, AWI), des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM, Oldenburg, Deutschland), der Universität Warschau (Polen), der Linnaeus Universität (Kalmar, Schweden) und des Instituts für Meeres- und Süßwasser-Forschung (Reykjavík, Island).

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