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Interview

Pressemitteilungen

Steinzeit-Megastrukturen, uralte Algen, Quallen, Schadstoffe, Überdüngung – „Warnemünder Abende 2025“ gehen an den Start

Die Warnemünder Mittelmole mit Leuchtfeuer an einem wolkenreichen Abend - Foto: IOW

Das IOW lädt auch in diesem Jahr wieder zu seiner beliebten Sommervortragsreihe „Warnemünder Abende“ ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IOW sowie befreundeter Institutionen präsentieren eine vielseitige Themenpalette aus ihrer aktuellen Forschungsarbeit und freuen sich auf lebhaften Austausch mit dem Publikum.

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Gibt es steinzeitliche Megastrukturen am Ostseegrund? Neues Forschungsprojekt SEASCAPE startet mit Kick-off am IOW

Gruppenfoto der am heutigen SEASCAPE-Auftaktreffen am IOW beteiligten Forschenden

Die westliche Ostsee birgt möglicherweise mehr kulturelles Erbe der Menschheit als bisher vermutet: Unterwasserlandschaften mit monumentalen, von steinzeitlichen Jägern und Sammlern errichteten Strukturen. Das interdisziplinäre Verbundforschungsprojekt SEASCAPE unter Federführung des IOW will diesen einzigartigen Spuren nun nachgehen. Zum Auftakt der für drei Jahre geplanten Zusammenarbeit treffen sich heute Forschende aller beteiligten Partnerinstitutionen am IOW.

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Ostseetag in Stralsund: Vier Forschungsinstitute geben Einblicke in ihre Arbeit

Schiffe an der Hafenkante, Ostseetag 2025

Unter dem Motto „Gesunde Ostsee – gesunder Mensch“ informieren am 5. Juni von 9:30 bis 17:30 Uhr auf der Hafeninsel vor dem OZEANEUM das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, das Deutsche Meeresmuseum, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Thünen-Institut für Ostseefischerei über ihre Forschung und den Zustand der Ostsee. Die Teilnahme ist frei.

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Innovative Paläo-Biologie und Mikroplastikforschung – BRIESE-Preis 2024 würdigt zwei herausragende Dissertationen

Verleihung des BRIESE-Preises für Meeresforschung 2024

Der BRIESE-Preis für Meeresforschung geht in diesem Jahr an zwei Forschende: Tonke Strack vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen, und Isabel Goßmann, während der Promotion am Oldenburger ICBM – Institut für Chemie und Biologie des Meeres, teilen sich die Auszeichnung für ihre herausragenden Dissertationen. Strack erforschte klimabedingte Veränderungen von Meeresplankton im Nordatlantik seit der letzten Eiszeit. Goßmann untersuchte Mikroplastik in marinen und atmosphärischen Umweltkompartimenten Nordeuropas.

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Nach 7000 Jahren ohne Licht und Luft im Ostseeschlamm: Forschende erwecken prähistorische Alge wieder zum Leben

Enfaltete selbst nach rund 7000 Jahren ohne Licht und Luft im Ostseesediment wieder volle Lebensaktivität: Die Kieselalge Skeletonema marinoi.

Ein Forschungsteam unter Federführung des IOW konnte Ruhestadien einer Alge wiederbeleben, die vor fast 7000 Jahren zum Grund der Ostsee gesunken waren. Trotz jahrtausendelanger Inaktivität im Sediment ohne Licht und Sauerstoff erlangte die untersuchte Kieselalgenart ihre volle Lebensfähigkeit zurück. Die kürzlich im ISME-Fachjournal publizierte Studie wurde im Rahmen des durch die Leibniz-Gemeinschaft geförderten Verbundprojektes PHYTOARK durchgeführt.

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Ansprechpersonen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135

 

Dr. Sonja Ehlers
Tel.: 0381 5197 109


E-Mail-Kontakt:
prenullsse@iow.de

News

Erfinderinnen-Camp 2026: Vier Tage voller Forschung, Technik und Teamgeist

Wie funktioniert Meeresforschung? Welche technischen Lösungen helfen dabei, unsere Meere besser zu verstehen und nachhaltig zu nutzen? Und welche Menschen arbeiten eigentlich in der Ozeantechnologie? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 13 Schülerinnen im Alter von 14 bis 18 Jahren beim diesjährigen Erfinderinnen-Camp Ozeantechnologie. Vom 6. bis 9. Juli 2026 lernten sie am IOW sowie bei den Partnern des Ocean Technology Campus Rostock die Vielfalt der Meeresforschung und Meerestechnik kennen – und dies vor allem praktisch.

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