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Das IOW gliedert sich in die fünf Abteilungen Physikalische Ozeanographie, Meereschemie, Biologische Meereskunde, Marine Geowissenschaften und Meeresbeobachtung. Die Forschung leitet sich ab aus dem zehnjährigen Forschungsprogramm „Perspektiven der Küstenmeere" mit drei interdisziplinären Forschungsbereichen.

 

Alle Abteilungen

 
Abteilung Physikalische Ozeanographie
Die Abteilung Physikalische Ozeanographie untersucht Prozesse in Küsten- und Schelfmeeren, die Dynamik mariner Ökosysteme sowie die Klimavariabilität der Ostseeregion. Durch die Entwicklung numerischer Modelle für den Ozean, die Atmosphäre und das Land, den Einsatz moderner Messverfahren und Langzeitbeobachtungen - insbesondere in der Ostsee - trägt sie zum fundierten Verständnis mariner Systeme im Wandel bei.
 
Abteilung Biologische Meereskunde
Die Abteilung Biologische Meereskunde untersucht die Struktur und Funktion mariner Lebensgemeinschaften in Küsten- und Randmeeren, insbesondere der Ostsee, und erforscht ihre Reaktionen auf natürliche und anthropogene Umweltveränderungen. Mit experimentellen, beobachtungs- und modellbasierten Ansätzen sowie modernen molekularen und biogeochemischen Methoden analysiert sie Biodiversität, Stoffkreisläufe und trophische Wechselwirkungen und trägt so zu einem fundierten Verständnis mariner Ökosysteme im Wandel bei.
 
Abteilung Meereschemie
Die Abteilung Meereschemie erforscht die Verteilung, den Transport und die Umwandlung chemischer Komponenten und Elemente im Meer, die für die Umwelt von Bedeutung sind, mit besonderem Fokus auf die Küstenmeere. Hierbei werden sowohl die gelösten wie partikelgebundenen Komponenten untersucht, wozu modernste chemische analytische Methoden sowie innovative ozeanographische Infrastruktur und Sensorik zum Einsatz kommen, die in der Abteilung ständig weiterentwickelt werden.
 
Abteilung Marine Geowissenschaften
Die Abteilung Marine Geowissenschaften erforscht die nacheiszeitliche Entwicklung von Küsten- und Randmeeren - insbesondere der Ostsee - und untersucht dabei zentrale Sedimentationsprozesse sowie biogeochemische Dynamiken. Geophysikalische Arbeiten liefern Einblicke in die Strukturen und Lebensräume des Meeresbodens, während unsere geografische Forschung den Einfluss menschlicher Eingriffe, politischer Steuerungsprozesse und von Anpassungsstrategien im Küstenraum analysiert.
 
Abteilung Meeresbeobachtung
Die Abteilung Meeresbeobachtung entwickelt, wartet und betreibt modernste ozeanographische Messsysteme. Von autonomen MARNET-Stationen über optische Fernerkundung bis hin zu hochentwickelter schiffsgebundener Messtechnik sowie fortschrittlicher Fertigung und Kalibrierung stellt die Abteilung das Know-How, die Expertise und die Kapazitäten bereit, die das Fundament der Ostseeforschung bilden. Im Team der Expeditionstechnik und in der Werkstatt werden Geräte und Systeme in Eigenregie gebaut, gewartet und repariert.